Mein neues Faltrad

Nach meinem Test der neuen VRN App eTarif im Januar bin ich tatsächlich zum Bahnfahrer geworden. Das Tarifsystem der Luftlinienberechnung ist fair und die Deckelung bei 12€/Tag und 90€/Monat machen das Ganze sehr attraktiv im Vergleich zum Auto (einfache Strecke 35km).

Vom Stau aufs Faltrad

Nach einem guten Monat nun mit der Bahn habe ich mich schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Trotzdem konnte ich bislang nicht ganz auf das Auto verzichten, da der nächste Bahnhof 4km Autofahrweg und 1,7km Feldweg entfernt ist. Um die tägliche Kurzstrecke dem Auto zu ersparen und natürlich für die sportliche Betätigung habe ich mir nun ein Faltrad zugelegt: Das Pegasus D3S.


Im zusammengefalteten Zustand zählt das Rad als Gepäckstück und kann kostenfrei im Nahverkehr mitgenommen werden. Dummerweise ist meine Bahnverbindung morgens stark von Schülern frequentiert, so dass ich mir immer direkt einen Platz im Fahrradabteil „erkämpfen“muss.

Außerdem ist der Bahnhof nicht behindertengerecht, so dass ich das Rad fünf (!) Treppen tragen muss.

Tipps für den Faltrad-Kauf:

  • Ich habe mich bewusst für eine 3-Gang-Narbenschaltung entschieden, da diese wartungsarm ist und mir drei Gänge reichen. Damit kommt auch die Rücktrittbremse, was den Nachteil hat, dass man das Fahrrad im gefalteten Zustand fast nicht schieben kann und immer tragen muss.
  • Ich habe eine normale Arbeitstasche, die ich nicht durch eine Fahrradtasche ersetzen möchte. Diese einfach an das Rad anbringen ist nicht einfach. Allerdings habe ich es geschafft mit diesen Ösen die Tasche am Lenker zu befestigen: img_3644
  • Ich wollte eigentlich fest montierte Lampen am Rad. Leider habe ich übersehen, dass sie zwar fest, dennoch aber batteriebetrieben sind. Aus meiner Sicht die blödeste Variante. Dann doch lieber zum Stecken mit USB Lademöglichkeit.
  • Wegen der bereits erwähnten Treppen ist Gewicht einfach das A und O. Muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst bin froh über den Kettenschutz, da werden meine Klamotten beim Tragen nicht dreckig.
  • Fahrradschloss: die meiste Zeit steht der Bock eh auf dem Firmengelände, trotzdem sollte man immer ein Schloss dabei haben. Ich habe mich für ein Gelenkschloss entschieden, da man das easy an die Querstange montieren kann und es nicht nervt.

Mal gespannt, wie die Story mit dem Faltrad weitergeht.

Warum eigentlich Falt- und nicht Klapprad?

Heute sind Falträder wirklich meisterhafte Ingenieursleistungen: Durch ihre gut durchdachten Gelenke lassen sie sich ganz easy und schnell zusammenfalten bei gleichzeitig angenehmen Fahrkomfort, der mit einem „normalen“ Rad gut mithalten kann. Dies hat mit den klapprigen Klapprädern aus den 70ern nicht mehr viel gemein weshalb hier gerne in der Begriffsdefinition unterschieden wird.

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